Das letzte Land
"Das letzte Land" ist ein deutscher Independent-Science-Fiction-Film. Er handelt von zwei Gesetzlosen, die in einem kleinen, alten Raumschiff von einem öden Planeten flüchten und im Weltall nach einem besseren Ort suchen.
 
Das Projekt wurde von einer Gruppe unabhängiger Filmemacher aus Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen und von fast 300 Menschen per Crowdfunding unterstützt. Für die Innenaufnahmen wurde innerhalb von eineinhalb Jahren ein lebensgroßes Raumschiffset gebaut, für die Außenaufnahmen ein kleines Modell. Die Dreharbeiten fanden 2014 statt, bis Ende 2018 wurde der Film nachbearbeitet.
Alle Trickbilder sind Practical Effects, bewusst wurde auf Computeranimationen verzichtet. Das Sound Design basiert komplett auf Geräuschaufnahmen echter, alter Dinge. In der Filmmusik vereinen sich klassische Instrumente mit Synthesizerklängen und Tönen aus zweckentfremdeten Quellen.
 
Der Film wurde am 15. Januar 2019 beim "40. Filmfestival Max Ophüls Preis" uraufgeführt, nahm am Wettbewerb um den "Besten Spielfilm" teil und war in diesem Rahmen für mehrere Preise nominiert, darunter auch "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch". Darsteller Torben Föllmer gehörte außerdem zu den acht Nominierten in der Kategorie "Bester Nachwuchsdarsteller". Im Laufe des Festivals wurde der Film insgesamt acht mal gezeigt.
Beim "Berlin Independent Film Festival" im Februar 2019 gab es eine Auszeichnung als "Best Sci Fi - Horror Feature". Im Mai 2019 wurde der Film im Rahmen des "Neisse Film Festivals" in Görlitz und in Liberec, Tschechien, gezeigt. Noch im selben Monat fand auch die UK-Premiere in London beim "Sci-Fi-London Film Festival" statt. Zuletzt, im Juni 2019, feierte der Film seine Italien-Premiere beim "Oltre lo Specchio - Festival dell'immaginario fantastico e di fantascienza" in Mailand und wurde als "Most Original Film" ausgezeichnet.

 




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