"Das letzte Land" ist ein deutscher Independent-Science-Fiction-Film. Er handelt von zwei Gesetzlosen, die in einem kleinen, alten Raumschiff von einem öden Planeten flüchten und im Weltall nach einem besseren Ort suchen.
 
Das Projekt wurde von einer Gruppe unabhängiger Filmemacher aus Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen und von fast 300 Menschen per Crowdfunding unterstützt. Für die Innenaufnahmen wurde innerhalb von eineinhalb Jahren ein lebensgroßes Raumschiffset gebaut, für die Außenaufnahmen ein verkleinertes Modell. Die Hauptdreharbeiten fanden 2014 statt. Bis Ende 2016 wurden Schnitt, Bildgestaltung, weitere Modellbauten, Trickaufnahmen und das Compositing der Spezialeffekte durchgeführt (komplett ohne Computeranimationen und nur mit guten alten Practical Effects). Bis Ende 2017 wurden O-Töne nachbearbeitet sowie Sounds und Geräusche komplett aus Originalaufnahmen designt und vorgemischt. Noch bis vor kurzem wurde die Filmmusik produziert und die finale Mischung vorgenommen.
 
Der Film wurde am 15. Januar 2019 beim 40. Filmfestival Max Ophüls Preis uraufgeführt, nahm am Wettbewerb um den "Besten Spielfilm" teil und war in diesem Rahmen für mehrere Preise nominiert, darunter auch "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch". Darsteller Torben Föllmer gehörte außerdem zu den acht Nominierten in der Kategorie "Bester Nachwuchsdarsteller". Im Laufe des Festivals wurde der Film insgesamt acht mal gezeigt.



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