26.03.2017: geräuschemacherei

Seit ein paar Wochen werden Geräusche gemacht. Denn für einen ordentlichen Filmsound reicht der Originalton vom Dreh nicht wirklich aus.

Alle Bewegungen durchs Schiff und alle Berührungen oder Benutzungen von Requisiten und Armaturen - Knöpfe, Klappen usw. aber auch viele Dinge, die es eigentlich gar nicht gibt - brauchen ihre Extra-Töne, manchmal satt, manchmal dumpf, manchmal nah, manchmal fern... Und dafür werden allerlei Gegenstände verwendet, d.h. bewegt, benutzt, berührt, gedreht, geschüttelt, geworfen, gekratzt, geschlagen usw. - das wird aufgenommen, miteinander kombiniert und bearbeitet und schließlich an die richtige Filmstelle gesetzt.

Und es geht gut voran. Schon mehr als 30 Minuten sind so gut wie fertig designt und warten darauf, mit Hintergrundklängen wie Gebrumme oder Cockpitgedudel gemischt zu werden.



13.03.2017: bildteil fertig

So sieht der ganze Film derzeit im Schnittprogramm aus, und zwar noch ohne Musik oder fertiges Sound Design, aber mit fertigen Effekten und fertigem Bild. Er befindet sich jetzt also im richtigen Stadium für ein internes Screening. Bald wird sich unser Team also zusammensetzen, um den Film im aktuellen Zustand anzuschauen und zu testen, wie er bereits wirkt und funktioniert (und um letzte Fehler zu finden...).



02.01.2017: letzte bilder

Frohes neues Jahr! Rechts zu sehen ist ein Gebilde aus Gas und Sternenstaub, eins von vielen, die in den letzten Monaten gemacht wurden - aus Kerzenrauch, Wasserdampf, Speisestärke, Acrylfarbe, Licht und Schatten. Nur noch eine Handvoll Bilder dieser Art stehen auf der To-Do-Liste und mit dem Color Grading haben wir kürzlich den Abspann erreicht. Nicht mehr lange, dann ist der Bildteil unseres Films komplett fertiggestellt und es geht hier nur noch um Geräusche, Musik und den richtigen Sound...



22.10.2016: vega camp

Gestern haben Johannes und Marcel einen kurzen Vortrag über unsere Effektarbeit gehalten - und zwar beim Stuttgarter Vega-Camp, einer Konferenz, bei der es eigentlich nur um Computeranimation und CGI geht. Entsprechend stark war also der Kontrast zwischen unserem Beitrag und dem ganzen Rest (auch natürlich, was die Produktionsdimensionen angeht): Während es z.B. Einblicke in die Arbeit an "Game of Thrones" oder dem neuen Dschungelbuchfilm gab - da ging es überwiegend um Felsen, Bäume und Wasser aus dem Rechner - kamen wir wieder mit unseren Aquariennebeln und Miniaturen um die Ecke - und mit unserem schwarzen Karton mit Löchern drin (für die Sterne). Vor allem schlug aber unser Pfannkuchentrick ein paar Wellen (der, bei dem der Pfannkuchen zur Planetenoberfläche wurde). Das Beste war, dass der insbesondere Ralph Palmer gefiel, dem Mann, der damals Littlefoot gezeichnet und animiert hat (aus "In einem Land vor unserer Zeit", 1988), und sogar Feivel - ja, Feivel, den Mauswanderer (1986)!. Das war schon was...

Auf dem unteren Bild zeigen wir gerade ein sehr frühes Stadium unseres Raumschiffmodells... Es war sogar einer im Publikum, der gleich erkannte, was für ein Teil von was für einem Vehikel aus was für einem bekannten Sci-Fi-Franchise da gerade testweise drangehalten wird... :)



31.07.2016: schundcast

Zwei Stunden lang haben Johannes (v.a. Producer) und Marcel (v.a. Regisseur) mit Stefan und Jannik von "Schundkritik" über "Das letzte Land" gesprochen (und dabei Earl Grey getrunken). Es ging um die frühen Anfänge, die Idee, das Crowdfunding, den Raumschiffbau, das Team, die Dreharbeiten, die Tricktechnik, den aktuellen Stand und alles mögliche... Den Podcast (oder Schundcast!) kann man sich hier anhören:
 http://schundkritik.de/podcast/schundcast010_das_letzte_land_scifi_aus_deutschland/



13.07.2016: color grading

Die Postproduction ist wohl nicht ganz so spektakulär wie damals der Raumschiffbau, aber genauso zeitaufwändig. Wie etwa das Color Grading. Jedes Bild wird überarbeitet - verschiedene Szenen brauchen verschiedene Lichtstimmungen, Farbtemperaturen oder "Finsternislevel". Und fast immer müssen einzelne Bildbereiche gesondert behandelt werden (und diese Bereiche müssen die Bewegungen von Figuren und Kamera dann natürlich auch mitmachen) - hier auf dem Foto wird Adems Gesicht aufgehellt (und "aufgegrünt", weil er vor einem grünen Monitor sitzt). So geht es jeden Tag ein kleines Stückchen weiter...



09.07.2016: artikel in der gießener allgemeinen

Die Gießener Allgemeine hat unseren Milan interviewt und herausgekommen ist dieser Artikel:

http://bit.ly/29Qpsn9

"Herbst" ist allerdings etwas zu früh gefreut. Von der Festivaleinreichung bis zum Screening kann es je nach Festival mehrere bis viele Monate dauern. Und einreichen können wir ihn natürlich erst dann, wenn er auch fertig ist... Und fertig ist er wiederum erst dann, wenn alle Arbeiten getan sind. Und die sind nach wie vor aufwändig und werden zum größten Teil von einem einzelnen Menschen an einem einzelnen Rechner durchgeführt. Es ist ein kleiner Film, aber von Anfang bis Ende ein großes Projekt. Über den Fortschritt halten wir euch weiterhin auf dem Laufenden.



25.05.2016: talk übers "DURCHDREHEN"

Heute gab es an der Uni Siegen eine Alumni-Talkrunde übers Filmemachen - der Titel: "Durchdrehen - Film als Geschäft und Passion?!". Zu Gast waren Producer Sascha Neuß, Filmemacher (und am liebsten Kameramann) Felix Köhler sowie unser Regisseur und Durchdreh-Artist Marcel Barion.



24.04.2016: barcamp

Gestern und heute war das Siegener Barcamp (23.-24.04.). Und auch von uns waren ein paar Leute dabei, um sich unter die bunten Angebote und Leute zu mischen und schließlich auch mehrere Stunden lang vom letzten Land erzählen. War schön!



31.03.2016: besuch von radio siegen

Über den heutigen Vormittag verteilt gab es bei Radio Siegen ein paar ausgewählte Eindrücke aus unserer Effekteküche. Einen Zusammenschnitt gibt es hier zum Nachhören:




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